bäckerfeld
       
     
 durch die  urbanisierung  des bäckerfeldes kann der dichten bebauungsstruktur mit häusern aus den 60-iger jahren, östlich des bauplatzes, der bisher fehlende städtebauliche abschluß gegeben werden. die bewahrung der  identität des ortes  ... feld ... wird angestrebt. das entstehen von vitalität und urbanität am stadtrand gelingt durch das vorhandensein von gegensätzen: entlang einer offenen hofstruktur werden an der süd-, west- und nordseite 3-geschossige gebäude angeordnet und nur an der zerzerstraße wird als dialog mit der bestehenden bebauung dem zurückweichenden hohen querriegel, ein 6-geschossiges pendant gegenübergestellt. aufgrund dieser punktuellen verdichtung kann der bereich an der zerzerstraße zwischen der kreuzung mit der billingerstraße und dem feldweg von einer bebauung freibleiben und erlaubt den anrainern weiterhin einen  freien blick  richtung westen, in den als  feld  gestalteten hof. kompakte dichte und große freie räume ermöglichen eine gute übersicht und orientierung in der anlage.  durchblicke  entlang den erschließungsachsen und durch die  verglasten stiegenhäuser und laubengänge  geben sicherheit. ein befestigter platz am hauptzugang in den hof (ecke zerzerstraße/sackgasse) soll ohne determinierende einbauten ausgeführt werden und kann von rollerbladern, skateboardern, tempelhüpfern, völkerballspielern oder kaffeehaussitzern in beschlag genommen werden. die verkehrslösung ist geprägt durch die schaffung einer zufahrtsstraße in ost-west richtung, mit einem kreuzungspunkt ungefähr auf höhe der colerrusstraße und die errichtung von 2 getrennen tiefgaragen mit separaten ein-bzw. ausfahrten, natürlich be- und entlüftet. am ende der zufahrtsstraße ist der wendehammer, in den die nord-südverbindung vom feldweg mündet. diese ist als fuß- und radwegverbindung konzipiert, die auch von einsatzfahrzeugen oder für möbellieferungen etc. benutzt werden kann. eine weitere fußverbindung führt diagonal vom platz an der zerzerstrasse - durch das feld im hof und mündet in den feldweg.
       
     
 das bäckerfeld soll weiterhin die identidät der unmittelbaren umgebung bleiben. deswegen wird der hof, sozusagen die freie mitte der anlage, als  feld  gestaltet. da eine bepflanzung mit getreide in der pflege zu aufwändig wäre, wird eine bepflanzung mit  miscantus (elefanten- oder chinagras) vorgeschlagen. miscantus ist eine hochwachsende, pflegeleichte grasart, 1x im jahr zu schneiden. von der räumlichen wirkung kann damit der feldcharakter erhalten werden. eine neue, ungewohnte wahrnehmung, ist die auf dem niveau des hofes: durch den hohen bewuchs verlagert sich die sinneswahrnehmung stärker auf das hören und eventuell das riechen, da je nach pflanzenhöhe, das gras über der aughöhe liegt. diesen eindruck sollen sogenannte  "hide-aways"  verstärken: holzplattformen am ende von sackgassen mitten im feld, auf denen man sich sonnen kann, spielen kann und die, die kreativität und den erfindergeist fördern - "die geborgenheit der hide-aways zum aushecken von plänen". das freie - nicht bebaute dach über der tiefgarage ist als  gründach  konzipiert, auf dem sich der eigentliche, gesetzlich vorgeschriebene  kinderspielplatz  befindet. er ist von den meisten wohnungen bzw. laubengängen einsehbar. zusätzlich dazu eine anzahl von plätzen und räumen, die ohne nutzungsvorgabe in beschlag genommen werden können - das symbol "tempelhüpfen" als synonym dafür. zwischen der südöstlichen grunstücksgrenze und der neuen anliegerstraße ist, nicht zuletzt als schallschutzmaßnahme, ein  obstgarten  vorgesehen.
       
     
 die gebäude sind prinzipiell so konzipiert, daß alle aufenthaltsräume der wohnungen nach süden (südost bis südwest) orientiert sind, um ein maximum an licht und passiver sonnenenergie zu bekommen. jede wohnung hat eine  loggia  und alle wohnungszugänge sind durch die offene und helle konzeption voll einsehbar. dadurch entsteht ein  kommunikatives haus  - kommunikation untereinander und mit der aussenwelt. auf einer natürlich be- und entlüfteten tiefgarage stehen die wohngebäude - dadurch ergibt sich ein vom straßenniveau ca. 140cm erhöhtes erdgeschoß. die behindertengerechte erschliessung erfolgt über rampen und aufzüge. in einem teil der häusern wurden die unteren geschoße als  reihenhäuser im haus  geplant, darüber liegen geschoßwohnungen in verschiedenen größen. die zugänge zu den reihenhäusern werden über  offene stege  geführt, kleine " vorgärten " neben den eingängen und kleine  mietergärten  vor den erdgeschoßloggien befinden sich als intensives gründach auf dem garagendach. transluzente elemente aus glas, polycarbonat oder industrieglas, schützen den unmittelbaren eingangsbereich. 
       
     
 das erdgeschoß der reihenhäuser hat eine raumhöhe von 270cm um die großzügigkeit eines hauses zu erreichen. diese neudefinition des begriffes reihenhaus bringt vorteile bezüglich des energieverbrauches und der herstellungskosten, aber auch in sozialer hinsicht innerhalb der anlage. die erschließung der geschoßwohnungen erfolgt über  geschlossene laubengänge , die aus den vorher genannten gründen an das gebäude angebaut sind. die  querlüftung  in den wohnungen wird durch individuell öffenbare lüftungsklappen und lüftungskanäle an der laubengangdecke nach aussen sichergestellt. die laubengänge haben im bereich der lüftungen eine raumhöhe von 220cm - an deren deckenuntersicht ergibt sich eine auf- und abbewegung, die zum gestaltungselement wird und auch den fassaden einen rythmus gibt. haus 3 schwebt teilweise über dem feld, dadurch ergibt sich darunter ein  überdachter freiraum  der gegenüber dem feld vertieft liegt und auch von einem kinderspielraum im keller begangen werden kann. weitere nebenräume , wasch- und trockenraum, technikräume bzw. einlagerungsräume für die wohnungen, befinden sich in jedem haus im untergeschoß. in haus 2 besteht die möglichkeit ein belichtetes lokal im souterrain zu schaffen, das sich auf den platz hinauf ausweiten kann - möglichkeit für ein kleines café, oder einen partyraum. am nordende von haus 5 können im souterrain gemeinschaftsräume für senioren oder eine sauna geschaffen werden. die zugängigkeit dieser räume ist sowohl vom außenraum, als auch von innen über den keller gegeben.   veränderbare grundrisse - flexibilität der wohnungstypen:  durch standardisierte, mobile trennwandelemente, die installationsfrei auf den fertigen fußböden aufgestellt werden können. die einfache handhabung der elemente ermöglicht den mietern die grundrisse an veränderte familiensituationen anzupassen. 
       
     
bäckerfeld
       
     
bäckerfeld

Wohnhausanlage Linz

2005

Renderings: Wolfgang Grossmann

 durch die  urbanisierung  des bäckerfeldes kann der dichten bebauungsstruktur mit häusern aus den 60-iger jahren, östlich des bauplatzes, der bisher fehlende städtebauliche abschluß gegeben werden. die bewahrung der  identität des ortes  ... feld ... wird angestrebt. das entstehen von vitalität und urbanität am stadtrand gelingt durch das vorhandensein von gegensätzen: entlang einer offenen hofstruktur werden an der süd-, west- und nordseite 3-geschossige gebäude angeordnet und nur an der zerzerstraße wird als dialog mit der bestehenden bebauung dem zurückweichenden hohen querriegel, ein 6-geschossiges pendant gegenübergestellt. aufgrund dieser punktuellen verdichtung kann der bereich an der zerzerstraße zwischen der kreuzung mit der billingerstraße und dem feldweg von einer bebauung freibleiben und erlaubt den anrainern weiterhin einen  freien blick  richtung westen, in den als  feld  gestalteten hof. kompakte dichte und große freie räume ermöglichen eine gute übersicht und orientierung in der anlage.  durchblicke  entlang den erschließungsachsen und durch die  verglasten stiegenhäuser und laubengänge  geben sicherheit. ein befestigter platz am hauptzugang in den hof (ecke zerzerstraße/sackgasse) soll ohne determinierende einbauten ausgeführt werden und kann von rollerbladern, skateboardern, tempelhüpfern, völkerballspielern oder kaffeehaussitzern in beschlag genommen werden. die verkehrslösung ist geprägt durch die schaffung einer zufahrtsstraße in ost-west richtung, mit einem kreuzungspunkt ungefähr auf höhe der colerrusstraße und die errichtung von 2 getrennen tiefgaragen mit separaten ein-bzw. ausfahrten, natürlich be- und entlüftet. am ende der zufahrtsstraße ist der wendehammer, in den die nord-südverbindung vom feldweg mündet. diese ist als fuß- und radwegverbindung konzipiert, die auch von einsatzfahrzeugen oder für möbellieferungen etc. benutzt werden kann. eine weitere fußverbindung führt diagonal vom platz an der zerzerstrasse - durch das feld im hof und mündet in den feldweg.
       
     

durch die urbanisierung des bäckerfeldes kann der dichten bebauungsstruktur mit häusern aus den 60-iger jahren, östlich des bauplatzes, der bisher fehlende städtebauliche abschluß gegeben werden. die bewahrung der identität des ortes ...feld... wird angestrebt.
das entstehen von vitalität und urbanität am stadtrand gelingt durch das vorhandensein von gegensätzen: entlang einer offenen hofstruktur werden an der süd-, west- und nordseite 3-geschossige gebäude angeordnet und nur an der zerzerstraße wird als dialog mit der bestehenden bebauung dem zurückweichenden hohen querriegel, ein 6-geschossiges pendant gegenübergestellt. aufgrund dieser punktuellen verdichtung kann der bereich an der zerzerstraße zwischen der kreuzung mit der billingerstraße und dem feldweg von einer bebauung freibleiben und erlaubt den anrainern weiterhin einen freien blick richtung westen, in den als feld gestalteten hof. kompakte dichte und große freie räume ermöglichen eine gute übersicht und orientierung in der anlage. durchblicke entlang den erschließungsachsen und durch die verglasten stiegenhäuser und laubengänge geben sicherheit. ein befestigter platz am hauptzugang in den hof (ecke zerzerstraße/sackgasse) soll ohne determinierende einbauten ausgeführt werden und kann von rollerbladern, skateboardern, tempelhüpfern, völkerballspielern oder kaffeehaussitzern in beschlag genommen werden.
die verkehrslösung ist geprägt durch die schaffung einer zufahrtsstraße in ost-west richtung, mit einem kreuzungspunkt ungefähr auf höhe der colerrusstraße und die errichtung von 2 getrennen tiefgaragen mit separaten ein-bzw. ausfahrten, natürlich be- und entlüftet.
am ende der zufahrtsstraße ist der wendehammer, in den die nord-südverbindung vom feldweg mündet. diese ist als fuß- und radwegverbindung konzipiert, die auch von einsatzfahrzeugen oder für möbellieferungen etc. benutzt werden kann. eine weitere fußverbindung führt diagonal vom platz an der zerzerstrasse - durch das feld im hof und mündet in den feldweg.

 das bäckerfeld soll weiterhin die identidät der unmittelbaren umgebung bleiben. deswegen wird der hof, sozusagen die freie mitte der anlage, als  feld  gestaltet. da eine bepflanzung mit getreide in der pflege zu aufwändig wäre, wird eine bepflanzung mit  miscantus (elefanten- oder chinagras) vorgeschlagen. miscantus ist eine hochwachsende, pflegeleichte grasart, 1x im jahr zu schneiden. von der räumlichen wirkung kann damit der feldcharakter erhalten werden. eine neue, ungewohnte wahrnehmung, ist die auf dem niveau des hofes: durch den hohen bewuchs verlagert sich die sinneswahrnehmung stärker auf das hören und eventuell das riechen, da je nach pflanzenhöhe, das gras über der aughöhe liegt. diesen eindruck sollen sogenannte  "hide-aways"  verstärken: holzplattformen am ende von sackgassen mitten im feld, auf denen man sich sonnen kann, spielen kann und die, die kreativität und den erfindergeist fördern - "die geborgenheit der hide-aways zum aushecken von plänen". das freie - nicht bebaute dach über der tiefgarage ist als  gründach  konzipiert, auf dem sich der eigentliche, gesetzlich vorgeschriebene  kinderspielplatz  befindet. er ist von den meisten wohnungen bzw. laubengängen einsehbar. zusätzlich dazu eine anzahl von plätzen und räumen, die ohne nutzungsvorgabe in beschlag genommen werden können - das symbol "tempelhüpfen" als synonym dafür. zwischen der südöstlichen grunstücksgrenze und der neuen anliegerstraße ist, nicht zuletzt als schallschutzmaßnahme, ein  obstgarten  vorgesehen.
       
     

das bäckerfeld soll weiterhin die identidät der unmittelbaren umgebung bleiben. deswegen wird der hof, sozusagen die freie mitte der anlage, als feld gestaltet. da eine bepflanzung mit getreide in der pflege zu aufwändig wäre, wird eine bepflanzung mit miscantus(elefanten- oder chinagras) vorgeschlagen. miscantus ist eine hochwachsende, pflegeleichte grasart, 1x im jahr zu schneiden. von der räumlichen wirkung kann damit der feldcharakter erhalten werden.
eine neue, ungewohnte wahrnehmung, ist die auf dem niveau des hofes: durch den hohen bewuchs verlagert sich die sinneswahrnehmung stärker auf das hören und eventuell das riechen, da je nach pflanzenhöhe, das gras über der aughöhe liegt. diesen eindruck sollen sogenannte "hide-aways" verstärken: holzplattformen am ende von sackgassen mitten im feld, auf denen man sich sonnen kann, spielen kann und die, die kreativität und den erfindergeist fördern - "die geborgenheit der hide-aways zum aushecken von plänen". das freie - nicht bebaute dach über der tiefgarage ist als gründach konzipiert, auf dem sich der eigentliche, gesetzlich vorgeschriebene kinderspielplatz befindet. er ist von den meisten wohnungen bzw. laubengängen einsehbar. zusätzlich dazu eine anzahl von plätzen und räumen, die ohne nutzungsvorgabe in beschlag genommen werden können - das symbol "tempelhüpfen" als synonym dafür. zwischen der südöstlichen grunstücksgrenze und der neuen anliegerstraße ist, nicht zuletzt als schallschutzmaßnahme, ein obstgarten vorgesehen.

 die gebäude sind prinzipiell so konzipiert, daß alle aufenthaltsräume der wohnungen nach süden (südost bis südwest) orientiert sind, um ein maximum an licht und passiver sonnenenergie zu bekommen. jede wohnung hat eine  loggia  und alle wohnungszugänge sind durch die offene und helle konzeption voll einsehbar. dadurch entsteht ein  kommunikatives haus  - kommunikation untereinander und mit der aussenwelt. auf einer natürlich be- und entlüfteten tiefgarage stehen die wohngebäude - dadurch ergibt sich ein vom straßenniveau ca. 140cm erhöhtes erdgeschoß. die behindertengerechte erschliessung erfolgt über rampen und aufzüge. in einem teil der häusern wurden die unteren geschoße als  reihenhäuser im haus  geplant, darüber liegen geschoßwohnungen in verschiedenen größen. die zugänge zu den reihenhäusern werden über  offene stege  geführt, kleine " vorgärten " neben den eingängen und kleine  mietergärten  vor den erdgeschoßloggien befinden sich als intensives gründach auf dem garagendach. transluzente elemente aus glas, polycarbonat oder industrieglas, schützen den unmittelbaren eingangsbereich. 
       
     

die gebäude sind prinzipiell so konzipiert, daß alle aufenthaltsräume der wohnungen nach süden (südost bis südwest) orientiert sind, um ein maximum an licht und passiver sonnenenergie zu bekommen. jede wohnung hat eine loggia und alle wohnungszugänge sind durch die offene und helle konzeption voll einsehbar. dadurch entsteht ein kommunikatives haus - kommunikation untereinander und mit der aussenwelt.
auf einer natürlich be- und entlüfteten tiefgarage stehen die wohngebäude - dadurch ergibt sich ein vom straßenniveau ca. 140cm erhöhtes erdgeschoß. die behindertengerechte erschliessung erfolgt über rampen und aufzüge. in einem teil der häusern wurden die unteren geschoße als reihenhäuser im haus geplant, darüber liegen geschoßwohnungen in verschiedenen größen. die zugänge zu den reihenhäusern werden über offene stege geführt, kleine "vorgärten" neben den eingängen und kleine mietergärten vor den erdgeschoßloggien befinden sich als intensives gründach auf dem garagendach. transluzente elemente aus glas, polycarbonat oder industrieglas, schützen den unmittelbaren eingangsbereich. 

 das erdgeschoß der reihenhäuser hat eine raumhöhe von 270cm um die großzügigkeit eines hauses zu erreichen. diese neudefinition des begriffes reihenhaus bringt vorteile bezüglich des energieverbrauches und der herstellungskosten, aber auch in sozialer hinsicht innerhalb der anlage. die erschließung der geschoßwohnungen erfolgt über  geschlossene laubengänge , die aus den vorher genannten gründen an das gebäude angebaut sind. die  querlüftung  in den wohnungen wird durch individuell öffenbare lüftungsklappen und lüftungskanäle an der laubengangdecke nach aussen sichergestellt. die laubengänge haben im bereich der lüftungen eine raumhöhe von 220cm - an deren deckenuntersicht ergibt sich eine auf- und abbewegung, die zum gestaltungselement wird und auch den fassaden einen rythmus gibt. haus 3 schwebt teilweise über dem feld, dadurch ergibt sich darunter ein  überdachter freiraum  der gegenüber dem feld vertieft liegt und auch von einem kinderspielraum im keller begangen werden kann. weitere nebenräume , wasch- und trockenraum, technikräume bzw. einlagerungsräume für die wohnungen, befinden sich in jedem haus im untergeschoß. in haus 2 besteht die möglichkeit ein belichtetes lokal im souterrain zu schaffen, das sich auf den platz hinauf ausweiten kann - möglichkeit für ein kleines café, oder einen partyraum. am nordende von haus 5 können im souterrain gemeinschaftsräume für senioren oder eine sauna geschaffen werden. die zugängigkeit dieser räume ist sowohl vom außenraum, als auch von innen über den keller gegeben.   veränderbare grundrisse - flexibilität der wohnungstypen:  durch standardisierte, mobile trennwandelemente, die installationsfrei auf den fertigen fußböden aufgestellt werden können. die einfache handhabung der elemente ermöglicht den mietern die grundrisse an veränderte familiensituationen anzupassen. 
       
     

das erdgeschoß der reihenhäuser hat eine raumhöhe von 270cm um die großzügigkeit eines hauses zu erreichen. diese neudefinition des begriffes reihenhaus bringt vorteile bezüglich des energieverbrauches und der herstellungskosten, aber auch in sozialer hinsicht innerhalb der anlage. die erschließung der geschoßwohnungen erfolgt über geschlossene laubengänge, die aus den vorher genannten gründen an das gebäude angebaut sind. die querlüftung in den wohnungen wird durch individuell öffenbare lüftungsklappen und lüftungskanäle an der laubengangdecke nach aussen sichergestellt. die laubengänge haben im bereich der lüftungen eine raumhöhe von 220cm - an deren deckenuntersicht ergibt sich eine auf- und abbewegung, die zum gestaltungselement wird und auch den fassaden einen rythmus gibt. haus 3 schwebt teilweise über dem feld, dadurch ergibt sich darunter ein überdachter freiraum der gegenüber dem feld vertieft liegt und auch von einem kinderspielraum im keller begangen werden kann. weitere nebenräume , wasch- und trockenraum, technikräume bzw. einlagerungsräume für die wohnungen, befinden sich in jedem haus im untergeschoß. in haus 2 besteht die möglichkeit ein belichtetes lokal im souterrain zu schaffen, das sich auf den platz hinauf ausweiten kann - möglichkeit für ein kleines café, oder einen partyraum. am nordende von haus 5 können im souterrain gemeinschaftsräume für senioren oder eine sauna geschaffen werden. die zugängigkeit dieser räume ist sowohl vom außenraum, als auch von innen über den keller gegeben. 
veränderbare grundrisse - flexibilität der wohnungstypen: durch standardisierte, mobile trennwandelemente, die installationsfrei auf den fertigen fußböden aufgestellt werden können. die einfache handhabung der elemente ermöglicht den mietern die grundrisse an veränderte familiensituationen anzupassen.