bhak bhas wiener neustadt
       
     
 das bestehende ensemble der BHAK+BHAS wr. neustadt wird durch eine heterogene baukörperstruktur und eine unklare städtebauliche zuordnung geprägt. der haupteingang „am kanal“ ist nur aufgrund der momentanen inneren gebäudefunktion logisch, aus städtebaulicher sicht aber nicht argumentierbar. der repräsentative altbau 1 steht bedeutungslos an der ungargasse, einer der wichtigsten verbindungsstraßen zum zentrum. auch der öffentliche verkehr, der hauptzubringer zur schule, hat seine haltestellen in der ungargasse. am grundstück selber wird durch 2 einfahrten für PKWs von der ungargasse aus keine wertigkeit geschaffen. die freiflächen sind großteils verparkt, bieten wenig aufenthaltsqualität und durch diverse nebenein- und ausgänge gibt es kein klares erschließungskonzept. dieser eindruck setzt sich im inneren der gebäude fort – 4 bestandsobjekte mit jeweils verschiedenen geschoßniveaus – eine klare innere erschließung wird dadurch unmöglich.
       
     
  städtebauliche idee:  städtebauliches ziel ist die beendigung der urbanen anonymität der BHAK+BHAS wr. neustadt.  schule als lebendiger und offener teil des städtischen lebens muß im öffentlichen raum spür- und sichtbar werden  - dann entsteht identifikation und bedeutung. der haupteingang für das neustrukturierte schulgebäude wird auf die ungargasse verlegt – mittig, der symetrie des altbaus folgend. dadurch erfährt er eine aufwertung und sein repräsentativer charakter wird gerechtfertigt. eine auskragende aufstockung über dem mittelteil betont den haupteingang.  klare trennung von fußgängern und autoverkehr: die pkw zu- und ausfahrt ist nur mehr an der ostseite des grundstücks möglich, hier werden die erforderlichen stellplätze auf dem bestehenden niveau großteils unter dem neuen gebäude errichtet. die westseite des grundstückes ist den fußgehern, radfahrern, einsatzfahrzeugen vorbehalten. es gibt eine rampe für die behindertengerechte erschließung des haupteinganges. dahinter öffnet sich das grundstück zu einem differenziert gestalteten schulhof. 
       
     
  architektonische idee:  den wert der gebauten kubatur von altbau 2 zu erhalten und in ein gestalterisch schlüssiges konzept zu integrieren, scheitert. das abwägen zwischen funktionellem nachteil und wirtschaftlichem vorteil entscheidet klar für einen abriss. nur so ist ein funktionelles konzept realisierbar, das sich integrativ mit den vorhandenen baukörpern verbindet und die schule zu einem ensemble werden lässt. ein, im hofbereich, aufgeständerter neubau bezieht sich in seinen fluchten exakt auf den mittelteil des altbaus und entwickelt sich, in form einer aufstockung, über den altbau hinweg, als sichtbares zeichen zur ungargasse. im hofseitigen anschlußbereich zum altbau liegt die neue aula, die sich durch lufträume mit dem darunterliegenden geschoß verbindet und dadurch in eine 2-geschoßige pausenhalle verwandelt. diese öffnet sich zum neuen schulhof auf der westseite. entlang des hofes führt ein verbindungsgang in die zubauten 1+2. vom parkplatz aus kann die ebene 0 in der pausenhalle betreten werden. ein neues stiegenhaus am zubau 1 bietet die möglichkeit eines externen zugangs vom parkplatz zur turnhalle. direkt an der aula in der zugangsebene ist die neue bibliothek situiert. im anschluß daran, kompakt, die gesamte verwaltung. das geschoß darüber, sowie die aufstockung sind klassentrakte. gang und garderobenbereiche von altbau und neubau gehen ineinander über, an deren schnittstelle liegt die offene stiegenhaushalle. ein lichtband im dach und oberlichten zu den klassenräumen bringen natürliches licht. sowohl die vertikale, als auch horizontale erschließung der gebäudeteile erfolgt behindertengerecht. eine umstrukturierung in den zubauten schafft klare funktionelle zuordnungen. 
       
     
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bhak bhas wiener neustadt
       
     
bhak bhas wiener neustadt

Zu- und Umbau BHAK & BHAS Wiener Neustadt

2006

Renderings: Lejla Secerbegovic

 das bestehende ensemble der BHAK+BHAS wr. neustadt wird durch eine heterogene baukörperstruktur und eine unklare städtebauliche zuordnung geprägt. der haupteingang „am kanal“ ist nur aufgrund der momentanen inneren gebäudefunktion logisch, aus städtebaulicher sicht aber nicht argumentierbar. der repräsentative altbau 1 steht bedeutungslos an der ungargasse, einer der wichtigsten verbindungsstraßen zum zentrum. auch der öffentliche verkehr, der hauptzubringer zur schule, hat seine haltestellen in der ungargasse. am grundstück selber wird durch 2 einfahrten für PKWs von der ungargasse aus keine wertigkeit geschaffen. die freiflächen sind großteils verparkt, bieten wenig aufenthaltsqualität und durch diverse nebenein- und ausgänge gibt es kein klares erschließungskonzept. dieser eindruck setzt sich im inneren der gebäude fort – 4 bestandsobjekte mit jeweils verschiedenen geschoßniveaus – eine klare innere erschließung wird dadurch unmöglich.
       
     

das bestehende ensemble der BHAK+BHAS wr. neustadt wird durch eine heterogene baukörperstruktur und eine unklare städtebauliche zuordnung geprägt. der haupteingang „am kanal“ ist nur aufgrund der momentanen inneren gebäudefunktion logisch, aus städtebaulicher sicht aber nicht argumentierbar. der repräsentative altbau 1 steht bedeutungslos an der ungargasse, einer der wichtigsten verbindungsstraßen zum zentrum. auch der öffentliche verkehr, der hauptzubringer zur schule, hat seine haltestellen in der ungargasse. am grundstück selber wird durch 2 einfahrten für PKWs von der ungargasse aus keine wertigkeit geschaffen. die freiflächen sind großteils verparkt, bieten wenig aufenthaltsqualität und durch diverse nebenein- und ausgänge gibt es kein klares erschließungskonzept. dieser eindruck setzt sich im inneren der gebäude fort – 4 bestandsobjekte mit jeweils verschiedenen geschoßniveaus – eine klare innere erschließung wird dadurch unmöglich.

  städtebauliche idee:  städtebauliches ziel ist die beendigung der urbanen anonymität der BHAK+BHAS wr. neustadt.  schule als lebendiger und offener teil des städtischen lebens muß im öffentlichen raum spür- und sichtbar werden  - dann entsteht identifikation und bedeutung. der haupteingang für das neustrukturierte schulgebäude wird auf die ungargasse verlegt – mittig, der symetrie des altbaus folgend. dadurch erfährt er eine aufwertung und sein repräsentativer charakter wird gerechtfertigt. eine auskragende aufstockung über dem mittelteil betont den haupteingang.  klare trennung von fußgängern und autoverkehr: die pkw zu- und ausfahrt ist nur mehr an der ostseite des grundstücks möglich, hier werden die erforderlichen stellplätze auf dem bestehenden niveau großteils unter dem neuen gebäude errichtet. die westseite des grundstückes ist den fußgehern, radfahrern, einsatzfahrzeugen vorbehalten. es gibt eine rampe für die behindertengerechte erschließung des haupteinganges. dahinter öffnet sich das grundstück zu einem differenziert gestalteten schulhof. 
       
     

städtebauliche idee: städtebauliches ziel ist die beendigung der urbanen anonymität der BHAK+BHAS wr. neustadt. schule als lebendiger und offener teil des städtischen lebens muß im öffentlichen raum spür- und sichtbar werden - dann entsteht identifikation und bedeutung. der haupteingang für das neustrukturierte schulgebäude wird auf die ungargasse verlegt – mittig, der symetrie des altbaus folgend. dadurch erfährt er eine aufwertung und sein repräsentativer charakter wird gerechtfertigt. eine auskragende aufstockung über dem mittelteil betont den haupteingang. 
klare trennung von fußgängern und autoverkehr: die pkw zu- und ausfahrt ist nur mehr an der ostseite des grundstücks möglich, hier werden die erforderlichen stellplätze auf dem bestehenden niveau großteils unter dem neuen gebäude errichtet. die westseite des grundstückes ist den fußgehern, radfahrern, einsatzfahrzeugen vorbehalten. es gibt eine rampe für die behindertengerechte erschließung des haupteinganges. dahinter öffnet sich das grundstück zu einem differenziert gestalteten schulhof. 

  architektonische idee:  den wert der gebauten kubatur von altbau 2 zu erhalten und in ein gestalterisch schlüssiges konzept zu integrieren, scheitert. das abwägen zwischen funktionellem nachteil und wirtschaftlichem vorteil entscheidet klar für einen abriss. nur so ist ein funktionelles konzept realisierbar, das sich integrativ mit den vorhandenen baukörpern verbindet und die schule zu einem ensemble werden lässt. ein, im hofbereich, aufgeständerter neubau bezieht sich in seinen fluchten exakt auf den mittelteil des altbaus und entwickelt sich, in form einer aufstockung, über den altbau hinweg, als sichtbares zeichen zur ungargasse. im hofseitigen anschlußbereich zum altbau liegt die neue aula, die sich durch lufträume mit dem darunterliegenden geschoß verbindet und dadurch in eine 2-geschoßige pausenhalle verwandelt. diese öffnet sich zum neuen schulhof auf der westseite. entlang des hofes führt ein verbindungsgang in die zubauten 1+2. vom parkplatz aus kann die ebene 0 in der pausenhalle betreten werden. ein neues stiegenhaus am zubau 1 bietet die möglichkeit eines externen zugangs vom parkplatz zur turnhalle. direkt an der aula in der zugangsebene ist die neue bibliothek situiert. im anschluß daran, kompakt, die gesamte verwaltung. das geschoß darüber, sowie die aufstockung sind klassentrakte. gang und garderobenbereiche von altbau und neubau gehen ineinander über, an deren schnittstelle liegt die offene stiegenhaushalle. ein lichtband im dach und oberlichten zu den klassenräumen bringen natürliches licht. sowohl die vertikale, als auch horizontale erschließung der gebäudeteile erfolgt behindertengerecht. eine umstrukturierung in den zubauten schafft klare funktionelle zuordnungen. 
       
     

architektonische idee: den wert der gebauten kubatur von altbau 2 zu erhalten und in ein gestalterisch schlüssiges konzept zu integrieren, scheitert. das abwägen zwischen funktionellem nachteil und wirtschaftlichem vorteil entscheidet klar für einen abriss. nur so ist ein funktionelles konzept realisierbar, das sich integrativ mit den vorhandenen baukörpern verbindet und die schule zu einem ensemble werden lässt. ein, im hofbereich, aufgeständerter neubau bezieht sich in seinen fluchten exakt auf den mittelteil des altbaus und entwickelt sich, in form einer aufstockung, über den altbau hinweg, als sichtbares zeichen zur ungargasse. im hofseitigen anschlußbereich zum altbau liegt die neue aula, die sich durch lufträume mit dem darunterliegenden geschoß verbindet und dadurch in eine 2-geschoßige pausenhalle verwandelt. diese öffnet sich zum neuen schulhof auf der westseite. entlang des hofes führt ein verbindungsgang in die zubauten 1+2. vom parkplatz aus kann die ebene 0 in der pausenhalle betreten werden. ein neues stiegenhaus am zubau 1 bietet die möglichkeit eines externen zugangs vom parkplatz zur turnhalle. direkt an der aula in der zugangsebene ist die neue bibliothek situiert. im anschluß daran, kompakt, die gesamte verwaltung. das geschoß darüber, sowie die aufstockung sind klassentrakte. gang und garderobenbereiche von altbau und neubau gehen ineinander über, an deren schnittstelle liegt die offene stiegenhaushalle. ein lichtband im dach und oberlichten zu den klassenräumen bringen natürliches licht. sowohl die vertikale, als auch horizontale erschließung der gebäudeteile erfolgt behindertengerecht. eine umstrukturierung in den zubauten schafft klare funktionelle zuordnungen. 

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